Werkzeugmacher

Mein Name ist Guido Wellie. Ich arbeite schon seit 1987 bei Umarex, habe meine Lehre als Werkzeugmacher hier gemacht.  Mein Großonkel war seinerzeit auch hier im Betrieb, der hat immer gepredigt: „Der Werkzeugmacher ist der König der Metallberufe“. Das zog natürlich. Ich musste nur zwei Bewerbungen schreiben und habe mich für Umarex entschieden – als Jugendlicher habe ich mich eben auch für Waffen und Technik interessiert. Insgesamt habe ich dann 18 Jahre als Werkzeugmacher gearbeitet, und seit nunmehr neun Jahren gehöre ich hier im Haus zum „Technischen Service“. Dort sind wir unter anderem zuständig für die diversen Um-, An- und Neubauten. Wir betreuen die Fremdfirmen, die im Unternehmen Aufträge ausführen und kümmern uns um alle sonstigen technischen Probleme, Messe-Vorbereitungen, Ausstellungen und Ähnliches.

 

 

 

Als ich die Lehre angefangen habe, machte man sich ja schon so seine Gedanken um die Zukunft. Damals wurden hauptsächlich Schreckschusswaffen hergestellt, dazu gab es Freizeitartikel wie Zelte, Luftmatratzen oder Fahrradtaschen. Und ich dachte erst „Naja, irgendwann hat jeder eine Schreckschusspistole, dann ist Schluss“.  Dann erkannte  ich erst, wie groß der Weltmarkt insgesamt eigentlich ist, auch weil neue Produktbereiche hinzukamen. Und seitdem ich vor  27 Jahren hier bei Umarex angefangen habe, geht es immer nur bergauf. Es gab keine Krisen, keine Kurzarbeit, und es ist jeden Tag immer noch spannend, hier zu arbeiten.

Um hier zu arbeiten, muss man flexibel sein. Da stimmt das Firmenmotto irgendwie: „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht“. Schon in der Lehre haben meine gleichaltrigen Kollegen in anderen Firmen stur Teile nach einer Zeichnung angefertigt. Bei uns gibt es oft nur ein konkretes Problem, das gelöst werden muss. Irgendwie, und möglichst rasch. Da ist Kreativität gefordert – und wenn etwas mal nicht hinhaut, muss man auch dazu stehen, warum man sich so und nicht anders entschieden hat. Das ist aber befriedigender als immer nur die Ideen anderer umsetzen zu müssen. Und das Fitness-Studio spare ich mir auch, hier im Haus bin ich dauernd auf Achse…

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